in Wissenswertes

Kryptowährungsbörsen und die Begleiter in dessen Schatten

Um an Kryptowährungen zu kommen, gibt es viele verschiedene Wege und Dienstleister. Mit der ersten Kryptowährung überhaupt, dem Bitcoin, wurde das Proof-of-Work-Verfahren geschaffen, welches einen erlaubt, die Kryptowährung mit Einsatz einer Rechenleistung, selber herzustellen, also zu Minen. Da sich jenes aber immer schwieriger gestaltet und ein gewisses technisches Grundverständnis voraussetzt und ebenfalls, zumindest beim POW-Verfahren, die technische Infrastruktur voraussetzt, ist es in vielen fällen, schneller, einfacher und viel bequemer über eine Kryptowährungsbörse zu gehen. Es ist wie mit einer klassischen Börse zu vergleichen, nur das diese eben digital vorhanden sind und so einen Marktplatz abbilden. Selbstverständlich werden alle Handelsbeziehungen heute immer digital abgewickelt, doch gibt es im klassischen Sinne, wenn man z.B. den Aktienhandel betrachtet, noch durchaus zentrale Handelsplätze, wie z.B. die Frankfurter Börse. Vielleicht kann man irgendwann auch dort mit Kryptowährungen handeln oder zumindest Indizies oder Futures. Letzteres gibt es ja bereits an einer der weltweit größten Terminbörsen, der CBOE und der CME. Bis dahin werden aber sicherlich noch einige Monate oder gar Jahre vergehen, denn aktuell ist dieser Markt sich noch am finden, ausprobieren und etablieren.

Bekannte, große, (vertrauenswürdige) und bereits etablierte Börsen

Es gibt zahlreiche Kryptowährungshandelsplätze, die bereits sehr bekannt sind und ein gewisses Maß an Vertrauen genießen. Auf diesen Börsen findet man die am meisten gehandelten Kryptowährungen. Der Preis richtet sich nach Angebot und Nachfrage und kann direkt gekauft oder verkauft werden. Oft werden für die Käufe oder Verkaufe noch Gebühren erhoben, die sich meist auf 0,1% pro Handel belaufen. Zwingend notwenig sind hier auch Verifikationen, um überhaupt einzahlen oder auszahlen zu können.

Eine Übersicht zu den verschiedensten Börsen bietet z.B. CoinMarketCap. Diese Website listet die meisten Kryptowährungen auf und bietet noch zahlreiche weitere Interessante Daten zu einer bestimmten Kryptowährung an oder gar zum kompletten Markt.

Die wohl bekanntesten und größten Börsen, die sich rein nach Angebot und Nachfrage selbst regulieren sind:

All diese Börsen gleichen sich fast absolut in der Funktion, doch gibt es natürlich kleine Unterschiede im Detail. So hat Binance z.B. eine eigene Kryptowährung geschaffen, die es ermöglicht, die Gebühren pro Handel mit der eigenen Kryptowährung zu bezahlen und somit bis zu 50% an Gebühren pro Handel zu sparen. Die meisten und bekanntesten Handelsplätze sind zentral auf Servern gehostet und das birgt natürlich immer eine gewisse Gefahr eines Hacking oder der Daten Manipulation. So wurden in der Vergangenheit bereits einige Handelsplätze gehackt. In nicht wenigen Fällen, wurde sogar so viel Geld aus dem System entnommen, dass die Börse daraufhin schließen musste. Eine zentrale Börse ist also alles andere als ein sicherer Handelsplatz. So ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis auch diese Börsen sich gänzlich über eine Blockchain oder ähnliches organisieren. Zu eine der wohl ersten dezentralen Börsen gehört  COBINHOOD, ist aber ist noch recht unbekannt und das Angebot muss sich erst noch erweitern, dass diese eine ernste Alternative zu den zentralen Börsen ist.

2017 – War das Jahr der Kryptowährungen

Genau deshalb hatten über den Jahreswechsel 17/18 sehr viele Neulinge in diesem Markt gar keine Möglichkeit schnell in das Thema einzusteigen und sich Kryptowährungen zu kaufen. Oft gab es innerhalb eines Monats eine Verdopplung oder sogar eine Verzehnfachung der Nutzerzahlen. Die meisten Börsen waren speziell zum Jahresende hin sehr überlastet und mussten sogar teils die Neuanmeldungen sperren. Aus diesem Grund zeige ich dir noch weitere Alternativen, die nicht sonderlich verbreitet sind

Schattenbörsen

Jenseits der großen und bekannten Handelsplätze gibt es ebenfalls einen Schattenmarkt, wenn man es so beschreiben möchte. Meist sind es einfache Webseiten, die solch eine Dienstleistung anbieten und man nicht genau weiß, wer dahintersteckt. Hier steckt auch schon die größte Gefahr eines SCAM aufzulaufen. In der Regel, sind diese Webseiten ebenfalls bestrebt ihre eigentliche Arbeit gut zu machen, weil sie eben langfristig deutlich mehr daran verdienen, als einzelne Tauschanforderungen, wenn z.B. eine hohe Summe zwischen A und B getauscht werden soll, nicht auszuführen.  Besonders in einer Zeit wo andere Börsen völlig überlastet sind, erfreuen sich diese Schattenbörsen über eine große Steigerung der Nutzerzahlen.

Ich selbst habe bereits zwei dieser Schattenbörsen getestet und kann davon berichten, dass die Abwicklung sehr einfach und schnell über die Bühne ging. Das ist natürlich absolut keine Handlungsempfehlung, sondern soll nur aufzeigen, dass nicht alles ein SCAM sein muss.

Bestchange z.B. bietet eine Auflistung all dieser Schattenbörsen jenseits des öffentlichen und bekannten Marktes an. Hier wird der Preis nicht über Angebot und Nachfrage bestimmt, sondern direkt vom Anbieter vorgegeben. Wobei wir direkt beim ersten Negativmerkmal wären. Letztendlich sind hier die Preise oft schlechter, dafür werden aber auch oft auf Verifizierungen verzichtet, da die Macher dieser Website meist kein großes Interesse besitzen auch irgendwann mal offiziell seitens einer Regierung reguliert zu werden. Hier steht einzig und allein der eigene Profit im Vordergrund, warum es aber auch viele SCAM darunter gibt. Getestet habe ich diese zwei:

und haben sich in der Vergangenheit als vertrauenswürdig bewiesen, weshalb ich diese zwei direkt mal benennen möchte, aber zeitgleich natürlich keine Garantie darstellen soll. Hier gilt: Ausprobieren – Am Besten mit kleinen Transaktionen anfangen, um zu Prüfen, ob diese Transaktion überhaupt ausgeführt wird und auch wirklich ein System hinter der Website steckt und nicht einfach nur eine Website, die die eigentlichen Funktionen einer Wechselstube gar nicht unterstützt und eben nur Einzahlungen, aber keine Auszahlungen, entgegennimmt und ausführt. Auf solchen Schattenbörsen, wie ich sie gerne beschreibe, ist oft keine Verifizierung notwendig und oft werden eben auch Einzahlungen oder sogar Auszahlungen auf Paypal, Payeer, ADVCash, Neteller oder PerfectMoney getätigt. Ein absoluter Vorteil gegenüber den großen und bekannten Börsen, die meist nur auf die eigene Kryptowährungswallet auszahlen und dann auch nur, je nach Verifzierungsstufe, mit einem wöchentlichen oder monatlichen Auszahlungslimit.

Neben diesen Schattenplätzen gibt es aber auch wieder bekannte und weitaus sicherere Handelsplätze, die sich ebenfalls nicht nach Angebot und Nachfrage richten, sondern ebenfalls feste Preise haben und z.B. auch Einzahlungen oder Auszahlungen vom Bankkonto oder per Kreditkarte ermöglichen.

Alle drei könnte man als Direktanbieter beschreiben. Hier bezahlt man einen festgelegten Preis und erhält in der Regel nach Zahlungseingang die versprochene Kryptowährung. Coinbase ist z.B. der Direktkaufenmarktplatz und GDAX ist die dazugehörige Handelsbörse, die sich nach Angebot und Nachfrage reguliert.

Zusammenfassung

Langfristig sollte man sich immer auf den großen und bekannten Börsen tummeln, da sich hier das alltägliche Casino abspielt und mehr oder weniger auch Vertrauen genießt bzw. Vertrauenswürdig ist. Wenn es mal ganz schnell gehen muss, dann bieten sich diese Schattenbörsen an. Erwähnenswert: Die meisten Börsen sind mit einem Affiliatesystem ausgestattet. Das bedeutet: Klickst du auf einen Link in diesem Artikel (nicht alle Links sind Affiliatelinks) dann erhalte ich, wenn du dich auch darüber anmeldest und eine Einzahlung oder Handel auslöst, eine kleine Provision.  Der Preis oder der Handel wird für dich dadurch nicht teurer, in vielen Fällen sogar billiger. Du kannst Dich natürlich aber auch gerne mit deinem Freund, Kumpel oder Partner absprechen, um so gegenseitig voneinander profitieren zu können.

Comments on This Post
Let us know your thoughts about this topic

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Das benötigst Du!
Vielleicht auch Interessant?
Ich bevorzuge Binance!
Was zum Querdenken…
Eine gute Alternative
Magnetic Exchange - Umtauschservice Perfect Money, Neteller, Bitcoin, Litecoin, Monero, Dash, Advanced Cash, eCoin.cc, OkPay, Payeer, Payza und Solid Trust Pay
N E W S L E T T E R

BackupGuard - backup your website in the cloud
Top
Übersetzen